Oberhessische Presse. Nov. 2011

Band vermittelt irische Lebensfreude.
700 Zuschauer kamen zur irischen Nacht mit "Bachelors Walk" in die Evangeliumshalle Wehrda


Schnell füllten sich die Sitzreihen in der Wehrdaer Evangeliumshalle am vergangenen Samstagabend. Und noch schneller schafften es die fünf Musiker von "Bachelors Walk", das Publikum von ihren Sitzen zu reißen.

Lebensfreude pur und eine ganz besondere Stimmung, die man sonst nur aus irischen Pubs kennt - das wurde den über 700 Zuschauern geboten. Eine vierstündige Reise durch Irland mit viel Gehalt und leidenschaftlich dargebotener Musik. Untermalt von einer Diashow, zudem erzählte die Marburger Pfarrerin Steffi Baltes Geschichten aus Irland und Meditationen aus ihrem Bildband "Sie hörten auf den Herzschlag Gottes - Inspirationen aus dem Leben der irischen Christen".

Mit zwei schnellen Polka, stücken gleich zu Anfang zogen die vier Stuttgarter Iren von "Bachelors WaIk" mithilfe des in Marburg lebenden Flötenvirtuosen Brian O'Connor das Publikum schnell in ihren Bann.
"Bachelors Walk" rissen ihre Zuschauer nicht mit abgegriffenen "Gassenhauern" mit, sondern sangen Lieder über irische Auswanderer und das Leben auf oder fernab der Grünen Insel, mal fröhlich. oft aber auch ernst und melancholisch. Und das war es, was den Abend so besonders machte. Temporeiche "ReeIs" um die Fiddle von Mick Davis wechselten ab mit ruhigen Balladen, gesungen von Gitarrist und Songschreiber George Lonergan. Die fünf "Bachelors" überzeugten auch mit kabarettistischen Fähigkeiten und erzählten Anekdoten zu ihren Liedern. Immer wieder brachten Mick Davis und Brian O'Connor das Publikum und auch die Band selbst durch kleine Schlagabtausche zum Lachen. Die selbsternannte "älteste Boyband" begeisterte aber nicht nur mit Irish Folk. Es gab Ausflüge in Richtung Country und bassstarkem (Tommy Venxion) Rock, und sogar fünfstimmige A-cappella-Stücke. Dass die traditionel- Die selbsternannte "älteste Boyband" begeisterte aber nicht nur mit Irish Folk. Es gab Ausflüge in Richtung Country und bassstarkem (Tommy Venxion) Rock, und sogar fünfstimmige A-cappella-Stücke. Dass die traditionelle, irische Musik generationenübergreifend fasziniert bewies auch Peter Coles (Banjo, Mandoline und Tin Whistle) 17-jähriger Sohn Nicolas, der die "Bachelors" für einige Songs an der Mandoline und der Gitarre unterstützte. In einer "Teepause" für die Band bewies Brian O'Connor in einem Solo einmal mehr, dass er nicht umsonst zu den bekanntesten und virtuosesten Flötisten Irlands zählt.

Das Publikum staunte nicht schlecht über die Schnelligkeit und Präzision seines Spiels auf der traditionellen Tin Whistle. Bisweilen zog der gebürtige Dubliner, der seit vielen Jahren mit seiner Familie in Marburg lebt, solange das Tempo an, bis sogar das rhythmische Mitklatschen des Publikums ehrfürchtig verstummte. Und als die Zuschauer wegen der unfassbaren Geschwindigkeit nur noch mit den Köpfen schütteln konnten, erhöhte O'Connor ohne Mühe das Tempo nochmal.

von Tonia Simone Pöppler


Cuxhavener Nachrichten.

Schwindelerregendes Whistle-spiel.

Cuxhaven. Geraldine MacGowan & Friends beim JFC-Konzert. Sie kam mit großem Vorschuss-Lorbeer, denn bei ihrem bereits mehrere Jahre zurückliegenden Konzert in Cuxhaven hatte Geraldine MacGowan ihre Fans in Verzuckung versetzt und restlos überzeugt. Am Sonntag gelang dies eher ihrem Partner Brian O'Connor (Flutes,Whistle und Bodhran). Mit ihm hat die irische Sängern bereits eine lange musikalische Wegstrecke zurückgelegt: Schon bei der legendären Gruppe Oisín spielten sie gemeinsam. Nun bilden beide mit dem Gitarristen Donogh Hennessy ein Trio namens "MacGowan & Friends", was allerdings der musikalischen Schwerpunkt-Verteilung zumindest an diesem Abend in den gut besetzten Hapag-Hallen kaum gerecht wird.

Aber als der eigentliche Star, der das Publikum an diesem Abend mehrfach zu wahren Begeisterungsstürmen hinriss, erwies sich Brian O'Connor. Er machte seinem Ruf, ein "Zauberer auf Flute und Whistle" zu sein, alle Ehre: Ohne Schnickschnack zauberte er atemberaubende Jigs und Reels mit überraschenden Variationen aus seinen Instrumenten und wer ihm auf die flinken Finger schaute, konnte schon vom Zusehen schwindelig werden.


Rheinischer Post.

Geraldine MacGowan machte mit Ihrer "Timeless Tour" im restlos ausverkauften "Club" Station. Die irische "Folk-Legende" ist überaus lebendig.

Heligenhaus. Herausragend Brian O'Connor, der die Sängerin seit über 20 Jahren begleitet. Er ist auch der Komponist der "Instrumentals", die mit ihren schmissigen Rhythmen, rasanten Tempi und kreativen Wiederholungen von der Band gespielt wurden. Das sorgte im "Club" mühelos für das Flair eines original irischen Pubs.


Hildesheimer Allgemeinen Zeitung.

Irische Hochspannung, Geraldine MacGowan und Band gastieren im Vier Linden.

Hildesheim. Das Publikum applaudiert schon nach dem ersten Stuck frenetisch. MacGowan bedankt sich, nimmt die Bodhran (irische Handtrommel) und geht in den Hintergrund. Die nächste Ballade "Some one" spielen ihre Musiker. Ein Instrumentalstuck, in dem O'Connor klarintonierte Linien flötet, die von stimmungsvollen Klavierakkorden und kunstfertigen Gitarrenpickings begleitet werden. "Ohh, schon!", seufzt es danach aus dem Publikum.

Auch schon, wenn sich der eigentliche Star des Abends so zurücknimmt, dass der Band genügend Freiraum bleibt, ihre musikalischen Fähigkeiten entfalten zu können. Und die sind im Überfluss vorhanden: Wenn Brian O'Connor eine extrem schnelle Improvisation auf der Tin Whistle spielt, bleibt kein Bein auf der Buhne ruhig. Die Band stampft und tanzt, grinst sich gegenseitig an, das Publikum klatscht mit, wahrend O'Connor das Tempo scheinbar mühelos nochmals anzieht. "Wann atmet der Mann eigentlich?", fragt sich da der staunende Zuhörer, der langst den Versuch aufgegeben hat, die Anzahl der Tone pro Sekunde zu zahlen.

Die musikalische Kreativität und technische Versiertheit auf der Buhne ist überwältigend. Hinter der Professionalität steckt nämlich eine große Portion Humor und Spielfreude, die sich in gewaltiger Energie zwei Stunden lang ausbreitet und den Saal problemlos zum Kochen bringt. Und wenn es jetzt noch möglich gewesen wäre, diese zu bündeln und abzuzapfen, hatte wohl ganz Hildesheim gestern einen Tag lang den Strom kostenlos gehabt.


Frankfurter Allgemeine Zeitung.

28th Irish Folk Festival.

Geraldine MacGowan ist beim Irish Folk Festival ein altbekanntes Gesicht aber mit neuen Zügen. Sie ist entspannter und extrovertierter im Benehmen und in der Stimme. Und sie lasst sich höchst kompetent begleiten, von dem sehr plastischdienlich zupfenden Gitarristen Shane McGowan und vor allem von Brian O'Connor, der großen Überraschung dieser Festival Ausgabe.

Aus den atmosphärischen Klangwolken am Keyboard stürzt er zur Blechflöte, die so wohl noch niemand gespielt hat. Auf der traditionsbeladenen "Penny Whistle" erzeugt er harte Doppelzungen-Staccati und kaum nachvollziehbare und teilweise auch dem Zufall Chancen einräumende Sprünge in schier unerreichbare Überblasregister, als hatte er dem Jazz Saxophonisten Bennie Wallace zugehört.


Bremervörder Zeitung.

Irish-Folk-Konzert der Superlative. Alle mitwirkenden Bands begeisterten knapp 1.000 Zuhörer am Vörder See in Bremervörde.

Bremervörde. Temperamentvoll und leidenschaftlich präsentierte die Musiker ein wahres Feuerwerk virtuoser und vokaler Interpretation irischer Volksmusik, rissen ihre Zuhörer immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin. Allen voran die "Geraldine MacGowan Band", die mit Brian O'Connor einen Ausnahmeinstrumentalisten in ihren Reihen hat.

Er gehört zu den kreativsten Künstlern der irischen Musikszene Überhaupt Grenzenlose Bewunderung des Publikums wechselte mit jubelnden Ovationen, wenn O'Connor seinen Flöten mit Zungenakrobatik und ausgefeilter Atemtechnik wahre Stakkatos und ein schier unerschöpfliches Repertoire allerfeinster Instrumentalkunst entlockte. Den Höhepunkt am Bremervörder See aber setzte die "Geraldine MacGowan Band".


Achimer Kurier.

Weiche Balladen und peppige Flötenmusik. Neuer Saal im Schützenhof mit Irish-FoIk-Konzert auf allerbeste Art eingeweiht

Achim. Mit dem kargen Charme einer Fabrikhalle bot der "halbfertige" Saal einen kühlen Kontrast zu den überwiegend weichen Balladen und den hochmusikalischen, extrem schwungvollen Instrumentalstücken der Band.

Geraldine MacGowan tourt derzeit mit drei Musikern. Mit Brian O'Connor arbeitet sie schon seit vielen Jahren zusammen. Ein wahrer Virtuose auf Flöten aller Art, Mit den weichen Klangen der Querflöte bis zu den harten Klangen der Horn Pipe reißt er das Publikum mit sich, zieht es in seinen Bann.


Achimer Kreisblatt.

Irish Folk vom Feinsten im Kulturhaus geboten. 200 Zuhörer auf der Baustelle "begeistert".

Achim. Nicht zuletzt durch das überzeugende Flötenspiel von Brian O'Connor, dessen Finger so schnell und gekonnt über das kleine Instrument gleiten, dass der gesamte Saal beginnt stürmisch zu applaudieren. Selbst die höchsten, beinah schon quietschenden Tone, setzt er so gekonnt ein, dass sie nicht als störend aufgefaßt werden, sondern als gekonntes Stilmittel akzeptiert sind.

Der Ire sprach ein beinah perfektes Deutsch, aber das Publikum lehnte dankend ab und bevorzugte die englische Anmoderation. Nach dem kurzen Zwischenfall, ging es mit stimmnungsgeladenen Balladen weiter, aber auch dem ein oder anderen tanzbaren Song.