Cuxhavener Nachrichten.

Schwindelerregendes Whistle-spiel.

Cuxhaven. Geraldine MacGowan & Friends beim JFC-Konzert. Sie kam mit großem Vorschuss-Lorbeer, denn bei ihrem bereits mehrere Jahre zurückliegenden Konzert in Cuxhaven hatte Geraldine MacGowan ihre Fans in Verzuckung versetzt und restlos überzeugt. Am Sonntag gelang dies eher ihrem Partner Brian O'Connor (Flutes,Whistle und Bodhran). Mit ihm hat die irische Sängern bereits eine lange musikalische Wegstrecke zurückgelegt: Schon bei der legendären Gruppe Oisín spielten sie gemeinsam. Nun bilden beide mit dem Gitarristen Donogh Hennessy ein Trio namens "MacGowan & Friends", was allerdings der musikalischen Schwerpunkt-Verteilung zumindest an diesem Abend in den gut besetzten Hapag-Hallen kaum gerecht wird.

Aber als der eigentliche Star, der das Publikum an diesem Abend mehrfach zu wahren Begeisterungsstürmen hinriss, erwies sich Brian O'Connor. Er machte seinem Ruf, ein "Zauberer auf Flute und Whistle" zu sein, alle Ehre: Ohne Schnickschnack zauberte er atemberaubende Jigs und Reels mit überraschenden Variationen aus seinen Instrumenten und wer ihm auf die flinken Finger schaute, konnte schon vom Zusehen schwindelig werden.


Rheinischer Post.

Geraldine MacGowan machte mit Ihrer "Timeless Tour" im restlos ausverkauften "Club" Station. Die irische "Folk-Legende" ist überaus lebendig.

Heligenhaus. Brian O'Connor, der die Sängerin seit über 20 Jahren begleitet. Er ist auch der Komponist der "Instrumentals", die mit ihren schmissigen Rhythmen, rasanten Tempi und kreativen Wiederholungen von der Band gespielt wurden. Das sorgte im "Club" mühelos für das Flair eines original irischen Pubs.


Hildesheimer Allgemeinen Zeitung.

Irische Hochspannung, Geraldine MacGowan und Band gastieren im Vier Linden.

Hildesheim. Das Publikum applaudiert schon nach dem ersten Stuck frenetisch. MacGowan bedankt sich, nimmt die Bodhran (irische Handtrommel) und geht in den Hintergrund. Die nächste Ballade "Some one" spielen ihre Musiker. Ein Instrumentalstuck, in dem O'Connor klarintonierte Linien flötet, die von stimmungsvollen Klavierakkorden und kunstfertigen Gitarrenpickings begleitet werden. "0hh, schon!", seufzt es danach aus dem Publikum.

Auch schon, wenn sich der eigentliche Star des Abends so zurücknimmt, dass der Band genügend Freiraum bleibt, ihre musikalischen Fähigkeiten entfalten zu können. Und die sind im Überfluss vorhanden: Wenn Brian O'Connor eine extrem schnelle Improvisation auf der Tin Whistle spielt, bleibt kein Bein auf der Buhne ruhig. Die Band stampft und tanzt, grinst sich gegenseitig an, das Publikum klatscht mit, wahrend O'Connor das Tempo scheinbar mühelos nochmals anzieht. "Wann atmet der Mann eigentlich?", fragt sich da der staunende Zuhörer, der langst den Versuch aufgegeben hat, die Anzahl der Tone pro Sekunde zu zahlen.

Die musikalische Kreativität und technische Versiertheit auf der Buhne ist überwältigend. Hinter der Professionalität steckt nämlich eine große Portion Humor und Spielfreude, die sich in gewaltiger Energie zwei Stunden lang ausbreitet und den Saal problemlos zum Kochen bringt. Und wenn es jetzt noch möglich gewesen wäre, diese zu bündeln und abzuzapfen, hatte wohl ganz Hildesheim gestern einen Tag lang den Strom kostenlos gehabt.


Frankfurter Allgemeine Zeitung

28th Irish Folk Festival.

Geraldine MacGowan ist beim Irish Folk Festival ein altbekanntes Gesicht aber mit neuen Zügen. Sie ist entspannter und extrovertierter im Benehmen und in der Stimme. Und sie lasst sich höchst kompetent begleiten, von dem sehr plastischdienlich zupfenden Gitarristen Shane McGowan und vor allem von Brian O'Connor, der großen Überraschung dieser Festival Ausgabe.

Aus den atmosphärischen Klangwolken am Keyboard stürzt er zur Blechflöte, die so wohl noch niemand gespielt hat. Auf der traditionsbeladenen "Penny Whistle" erzeugt er harte Doppelzungen-Staccati und kaum nachvollziehbare und teilweise auch dem Zufall Chancen einräumende Sprünge in schier unerreichbare Überblasregister, als hatte er dem Jazz Saxophonisten Bennie Wallace zugehört.


Bremervörder Zeitung.

Irish-Folk-Konzert der Superlative. Alle mitwirkenden Bands begeisterten knapp 1.000 Zuhörer am Vörder See.


Bremervörde. Temperamentvoll und leidenschaftlich präsentierte die Musiker ein wahres Feuerwerk virtuoser und vokaler Interpretation irischer Volksmusik, rissen ihre Zuhörer immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin. Allen voran die "Geraldine MacGowan Band", die mit Brian O'Connor einen Ausnahmeinstrumentalisten in ihren Reihen hat.

Er gehört zu den kreativsten Künstlern der irischen Musikszene Überhaupt Grenzenlose Bewunderung des Publikums wechselte mit jubelnden Ovationen, wenn O'Connor seinen Flöten mit Zungenakrobatik und ausgefeilter Atemtechnik wahre Stakkatos und ein schier unerschöpfliches Repertoire allerfeinster Instrumentalkunst entlockte. Den Höhepunkt am Bremervörder See aber setzte die "Geraldine MacGowan Band".


Achimer Kurier.

Weiche Balladen und peppige Flötenmusik. Neuer Saal im Schützenhof mit Irish-FoIk-Konzert auf allerbeste Art eingeweiht

Achim. Mit dem kargen Charme einer Fabrikhalle bot der "halbfertige" Saal einen kühlen Kontrast zu den überwiegend weichen Balladen und den hochmusikalischen, extrem schwungvollen Instrumentalstücken der Band.

Geraldine MacGowan tourt derzeit mit drei Musikern. Mit Brian O'Connor arbeitet sie schon seit vielen Jahren zusammen. Ein wahrer Virtuose auf Flöten aller Art, Mit den weichen Klangen der Querflöte bis zu den harten Klangen der Horn Pipe reißt er das Publikum mit sich, zieht es in seinen Bann.


Achimer Kreisblatt.

Irish Folk vom Feinsten im Kulturhaus geboten. 200 Zuhörer auf der Baustelle "begeistert".

Achim. Nicht zuletzt durch das überzeugende Flötenspiel von Brian O'Connor, dessen Finger so schnell und gekonnt über das kleine Instrument gleiten, dass der gesamte Saal beginnt stürmisch zu applaudieren. Selbst die höchsten, beinah schon quietschenden Tone, setzt er so gekonnt ein, dass sie nicht als störend aufgefaßt werden, sondern als gekonntes Stilmittel akzeptiert sind.

Der Ire sprach ein beinah perfektes Deutsch, aber das Publikum lehnte dankend ab und bevorzugte die englische Anmoderation. Nach dem kurzen Zwischenfall, ging es mit stimmnungsgeladenen Balladen weiter, aber auch dem ein oder anderen tanzbaren Song.